Für die Präsentation der neuen BMW Siebener Serie auf der IAA 2001, Frankfurt am Main, entwickelte das Frankfurter Büro ABB Architekten/Bernhard Franken einen futuristisch anmutenden Pavillon. Der Entwurfsgedanke hinter dem so genanten „Dynaform“ war es, den Raum um die ausgestellten Automobile zu „beschleunigen“.
Die gesamte Planung und Umsetzung der expressiven Konstruktion erfolgte mit EDV-Unterstützung: Computergesteuert mit Laser geschnittene Hohlkastenprofile wurden horizontal mit Filletrohren unsichtbar verschraubt und über einen gemeinsamen Boden verbunden, er dient als Ausstellungsebene. Auf einer Länge von 130 Metern verteilen sich rund 700 Tonnen Stahl für die Tragstruktur: 15 Dynaframes, unzählige Filletrohre sowie zwei Ebenen für Office- und Dynafloor. Die Freiform der Dynaframes setzt sich aus mehr als 600 Einzelteilen – Unikaten – zusammen. Aus diesen wurden 90 Einzelsegmente verschweißt, die, vor Ort zusammengesetzt, 15 Frames bilden.
Aufgrund der Komplexität der Dynaform wurde von Anfang an mit einer Hülle aus Membranen geplant.