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Museum of Arts & Design, New York / USA 

Museum of Arts & Design, New York / USA

Das Huntington Hartford Museum von Edward Durell Stone war umstritten, der Architekt Robert A.M. Stern nannte es sogar eine „öffentliche Provokation“. Auch der Umbau durch Allied Works Architecture reiht sich in diese Chronologie ein. Prominente New Yorker haben gegen den Neubau Stellung bezogen, Bürgermeister Bloomberg hingegen erhob es zu einem Juwel der Stadt. Das als „Lollipop-Building“ bekannte Haus bekam eine neue Fassade aus Glas und Terracotta-Paneelen vorgehängt, in die tragenden Außenwände eingeschnittene Durchbrüche lassen das Tageslicht durch verglaste Fassadenelemente und -öffnungen in die Ausstellungsflächen einfallen. Das Terracotta und die verschiedenen Glasarten nehmen thematisch Bezug auf die Sammlung von Glas- und Keramikobjekten.
In den oberen Etagen befinden sich neben den Büros auch die Räume für die Veranstaltungen und die Bildungs-Programme sowie eine Galerie und ein Auditorium.
Die drei Fassaden – Storefront, Haupt- und Penthousefassade – bauen auf einer Fläche von insgesamt 4.570 Quadratmetern ein strenges, modulares Konzept auf. Die beiden in Stahl und Glas erstellten Fassaden im Erdgeschoss und Penthouse sind im Baukörper zurückgesetzt und rücken so die Hauptfassade in den Mittelpunkt. Diese allein umfasst 3.800 Quadratmeter und ist auf Aluminium-Elementen aufgebaut, vorgehängt auf einer Aluminium-Unterkonstruktion, teils mit Stahlkonsolen, entsprechend der statischen Anforderung. Die seitlichen Stege der Aluminiumrahmen sind vorne sichtbar – Glasscheiben und Terrakotta sitzen präzise „gerahmt“ in ihrem Modul. Unabhängig vom Material werden so optisch gleichmäßige Fugen gezeichnet, die der Fassade die gewünschte scharfkantige Geometrie geben. Sie besticht durch ihre durchgehend flächige Anmutung, rhythmisiert durch flächige Materialwechsel und schmalen Lichtausschnitte.
sedak