Es wurden 82 Begriffe in D gefunden.
Der Dachüberstand bezeichnet den waagrechten Abstand von der Traufkante zur Außenkante der Außenmauer.
Dachdeckung bezeichnet die Ausführung der Dachhaut bei geneigten Dächern. Dachdeckungen sind regensicher, aber nicht wasserdicht.
Als Dachfirst oder First bezeichnet man die obere Schnittkante von zwei aufeinander zulaufenden Dachflächen.
Bezeichnung für die Gesamtheit der tragenden Dachkonstruktion.
Die Dachhaut liegt auf der eigentlichen Dachkonstruktion und bildet den äußeren Abschluss des Daches.
Das senkrechte Maß zwischen der Traufe und dem First eines Daches oder einer Dachfläche.
Wird meist in Grad, seltener in Prozent angegeben. Die Dachneigung bezeichnet das Gefälle (die Steilheit) einer Dachfläche.
Der Dachstuhl ist der tragende Teil eines Daches, seine Tragkonstruktion. Beim hölzernen Dach ist er der gesamte Aufbau, der für das Tragen der Sparren notwendig ist.
Bei Dallglas handelt es sich um dicke, in der Masse durchgefärbte, lichtdurchlässige Gläser. Meist plattenförmig mit unregelmäßiger Oberfläche und einer sogenannten Lavastruktur.
Dampfbremsen regulieren das Eindringen von Luftfeuchtigkeit in Bauteile und verhindern so deren Durchfeuchtung. Die Luftfeuchtigkeit ist stark temperaturabhängig. In unseren Breiten ist der Feuchteunterschied im Winter am größten, und deshalb wird die Dampfbremse grundsätzlich an der Warmseite angebracht.
Der Dampfdiffusionswiderstandsfaktor bezeichnet den spezifischen Widerstand, dem ein Material Wasserdampf (Luftfeuchte) entgegensetzt. Je kleiner dieser Wert ist, desto leichter kann der Dampf das Material durchdringen. Wird der Dampfdiffusionswiderstandsfaktor mit der Bauteildicke multipliziert, erhält man die äquivalente Luftschichtdicke (sd-Wert).
Eine Dampfsperre ist eine Schicht, die auf der warmen Seite eines Bauteils (meistens die Innenseite) angebracht wird und die Wasserdampfdiffusion behindert. Sie soll eine hohe Durchfeuchtung der Dämmschicht durch diffundierenden Wasserdampf verhindern. Sie kann gleichzeitig die Aufgaben der Luftdichtschicht übernehmen.
Eine besondere Art des Echt-Antik-Glases. Es besitzt eine stark geschlierte Oberfläche mit Winden (Einschnitten), Kratzern und Blasen.
Die Dauerschwingfestigkeit bezeichnet die dauerhafte Belastung eines Werkstoffs oder Bauteils bei schwingender Beanspruchung, ohne den Werkstoff oder das Bauteil zu beschädigen.
Ein Material mit geringer Wärmeleitung oder schalldämmenden Eigenschaften, das in der Bauindustrie eingesetzt wird (Schalldämmung, Wärmedämmung).
Ein Dämmstoffhalter dient zur Befestigung verschiedenster Dämmstoffe, auch als Putzträger (z. B. Wärmeverbundsysteme in Beton, Naturstein, Vollstein, Lochstein, Hohlblockstein und Gasbeton). Bis zu einer Gebäudehöhe von 8 Metern ohne Zulassung (DIN 1102).
Oberbegriff für alle Dämmstoffe, die zum Dämmen verwendet werden, wie Glas-, Schaf-, Stein-, Hanf- oder Mineralwolle. Dämmwolle gibt es als Matten, Vlies, Filzmatten oder lose. Lose Dämmwolle wird zum Ausstopfen von Hohlräumen verwendet.
Bauelement, das zur Befestigung einer Schraube oder eines Gegenstandes an gemauerten oder betonierten Decken und Wänden verwendet wird. Die häufigste Form ist der Dübel aus dem thermoplastischen Kunststoff Polyamid. Industriell gefertigte Dübel sind seit 1910 erhältlich.
Herstellungsart für Fotovoltaikelemente, die den Einsatz in Fassaden ermöglicht. Die Elemente sind so dünn, dass sie semitransparente Eigenschaften besitzen. Somit ist Energiegewinnung in der Fassadenfläche möglich.
Schalldruck, der entsprechend der Frequenz nach der Bewertungskurve A (DIN 45 633) bewertet wird. Diese Kurve berücksichtigt, dass die empfundene Lautstärke von der Frequenz (Tonhöhe) abhängt. Auch Maßeinheit für den Schallpegel dB(A). Entspricht angenähert den Phon-Werten bei 1.000 Hz.
Engl. Delivery Duty Paid: frei verzollt. Eine verzollte Sendung, die vom Versendeort bis zum Empfänger direkt geliefert wird.
Engl. Delivery Duty Unpaid: frei unverzollt. Eine unverzollte Sendung, die vom Versendeort bis zum Empfänger direkt geliefert wird.
Eine Decke ist im Bauwesen ein (meist) horizontales Bauteil, das einen Raum nach oben abschließt. Als Geschossdecke bildet sie die begehbare Fläche von höher liegenden Geschossen.
Im Bauwesen ist die Dehnfuge, Dilatationsfuge oder Bewegungsfuge ein Spalt oder Zwischenraum zwischen zwei Bauteilen oder Materialien. Sie dient der Unterbrechung von Bauteilen, um Spannungsrissen vorzubeugen.
Die Ausführung von Dehnfugen in Gebäudebauteilen ist eine Maßnahme, um die unkontrollierte Bildung von Rissen zu verhindern. Risse entstehen überwiegend bei Ausdehnungen, dem Schwinden von Baustoffen und Bauteilen oder aufgrund von Temperaturänderungen.
Entspricht der Spannung, die bei einer bestimmten Dehnung des Materials aufgenommen werden kann. Sie gibt an, ab welcher Spannung plastische Verformung im Werkstoff bleiben. Bei Stahl wird üblicherweise die 0,2-Prozent-Dehngrenze als Rechenwert für statische Analysen verwendet.
Dehnungsmessstreifen sind Messeinrichtungen zur Erfassung von dehnenden Verformungen. Sie ändern schon bei geringen Verformungen ihren elektrischen Widerstand und werden als Dehnungssensoren eingesetzt. Man klebt sie mit Spezialkleber auf Bauteile, die sich unter Belastung minimal verformen.
Messstreifen, der über Widerstandsänderung die Dehnung eines Körpers unter Belastung misst. Dehnungsmessstreifen werden in der Regel durch Aufkleben angebracht.
Durch das Dekapieren werden störende Oxidschichten vor dem Beschichtungsprozess von der Metalloberfläche entfernt.
Ablösung von laminierten Werkstoffverbunden, wie z. B. die Ablösung einer PVB-Folie von der Glasoberfläche. Im Glasbau ist der Hauptgrund für eine Delamination die Unverträglichkeit von Weichmachern in Silikonen mit PVB-Folien.
Entsteht durch Walzen der noch flüssigen Glasmasse zwischen zwei Zylindern, die mit einer extremen Präzision geprägt werden, um geometrische Reliefs möglichst gut zur Geltung zu bringen.
Während der Desoxidation von Stahl wird der Stahlschmelze Ferrosilicium oder Aluminium zugesetzt. Diese Elemente binden den beim Erstarren frei werdenden Sauerstoff, sodass im Stahlblock keine Gasblasen entstehen.
Das Deutsche Institut für Normung (DIN) ist die nationale Normungsinstitution Deutschlands und als Vertreter deutscher Interessen in der europäischen und internationalen Normungsorganisation anerkannt. Ihre Aufgabe besteht darin, die Normung effizient zu definieren, es erarbeitet Normen und Standards als Dienstleistung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.
Aufgabe der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ist es, Maßnahmen und Lösungen zur Gebäudeplanung, -konstruktion und -nutzung zu ermitteln und zu fördern, um Ziele des nachhaltigen Bauens verwirklichen. Die DGNB vergibt ein Zertifikat für als nachhaltig qualifizierte Bauten.
Deutsche Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ).
Abkürzung für Double Glass Unit: Isolierglas.
Deutsches Institut für Bautechnik. Das DIBt ist die einzige deutsche Zulassungsstelle für Bauprodukte und Bauarten.
Glaserzeugnis mit einem Auftrag aus dünnen Oxidschichten mit unterschiedlicher Lichtbrechung, die ein System aus Interferenzschichten bilden, sodass das Licht in seine Spektralfarben zerlegt wird. Die Farbeffekte wechseln je nach Sonneneinstrahlung, Betrachtungswinkel und Hintergrund. Dichroitische Gläser werden auch Farbeffektgläser genannt.
Die Dichte (genauer: Massendichte) eines Körpers ist das Verhältnis seiner Masse zu seinem Volumen. Sie wird zum Beispiel in Gramm pro Kubikzentimeter oder Kilogramm pro Liter angegeben. Anschaulich gesagt beschreibt sie, ob der Körper für seine Größe leicht wie eine Feder oder schwer wie ein Stein ist.
Dichtungsprofile, die durch Vulkanisieren an den Ecken zu – in der Regel rechteckigen – Rahmen verbunden werden, dadurch wird eine wasser- bzw. dampfdichte Eckverbindung bei Fensterelementen erreicht.
Diesel-Scherenbühnen zeichnen sich für ihre gute Geländetauglichkeit auf besonders losen und unwegsamen Untergründen aus. Ein Allradantrieb und die Möglichkeit, durch Stützen schiefe Untergründe auszugleichen, machen aus dieser Scherenbühne ein robustes Arbeitsgerät für den Außenbereich.
Ein Differentialgetriebe bzw. Differenzialgetriebe ist ein spezielles Planetengetriebe, z. B. zwischen den angetriebenen Rädern eines Fahrzeugs. Da die Räder einer Achse beim Fahren in einer Kurve unterschiedlich lange Wege zurücklegen, darf diese Differenz bei starr gekuppelten Rädern nicht zu groß werden.
Diffusion ist der Vorgang der Vermischung zweier Stoffe von verschiedener chemischer Beschaffenheit. Im Bauwesen fällt unter diesen Begriff der Vorgang des Austausches insbesondere von Wasserdampf zwischen Luft und Wandoberfläche sowie durch poröse Wandbaustoffe.
Siehe: Dehnfuge.
In Arbeit befindliche Norm für die Anwendung von Glas im Bauwesen in Deutschland. Soll die bestehenden Richtlinien (TRLV, TRAV, TRPV) und weitere Regelungen zum konstruktiven Glasbau zusammenfassen. Die Normung kann derzeit nicht mit der rasanten Entwicklung im Glasbau mithalten. Dadurch sind immer wieder Einzelzulassungen notwendig.
Die DIN-Norm DIN 276 regelt die Kostenermittlung im Bauwesen, insbesondere für die Bereiche Hoch- und Ingenieurbau. Sie definiert die Vorgehensweise bei der Kostenermittlung und unterteilt in fünf Stufen: Kostenrahmen, Kostenschätzung, Kostenberechnung, Kostenanschlag und Kostenfeststellung. In Österreich gilt entsprechend die ÖNORM B 1801-1.
Als Distanzklötze bezeichnet man Glasklötze, die eine Lageveränderung der Glasscheibe verhindern. Sie sollen auftretende Kräfte auf die Tragkonstruktion leiten. Außerdem verhindern sie, dass die Glaskanten an Konstruktionsteile stoßen, wie z. B. Bolzen, Schrauben usw.
Das im Stahlhochbau am meisten verwendete Profil stellt das Doppel-T-Profil dar. Die Bezeichnung Doppel-T ergibt sich dabei aus der Form des Querschnitts, der ein doppeltes T darstellt. Das mittlere Blech wird dabei als Steg bezeichnet, die äußeren meist dickeren Bleche werden Flansche oder Gurte genannt.
Die Doppeldicke ist eine alte Bezeichnung für Glas mit einer Dicke von 4 Millimetern.
Bei einer Doppelfacette sind an einer Glasseite zwei verschiedene Fasenwinkel entlang einer Glaskante.
Eine Doppelfassade wird auch als Zweite-Haut-Fassade oder Konvektionsfassade bezeichnet. Sie wird als zusätzliche transparente Glashülle mit Einfachverglasung vor einer vorhandenen Fassade errichtet. Die äußere Fassadenhülle schützt das Gebäudeinnere gegen Wind, Wetter und sommerliche Überhitzung.
Entwicklungsstufe zwischen einfacher Verglasung und Isolierglasfenstern. Das abgeschlossene Luftvolumen zwischen zwei mit Einzelscheiben verglasten Fensterelementen wurde als zusätzliche Dämmschicht genutzt.
Ein Band mit beidseitig wirksamer Klebestoffschicht, wird oft zu Montagezwecken verwendet.
Optische Verzerrungen bei Isoliergläsern, bedingt durch konkave oder konvexe Durchbiegungen der Glasscheiben z. B. bei Luftdruckschwankungen und/oder Luftdruckveränderungen.
Bei einer doppelseitigen Facette befindet sich auf jeder Glasseite eine Fase.
Das Dornmaß ist der Abstand von Mitte Drücker bis zur Stulpvorderkante. Dieser Abstand wird in Millimetern angegeben. Dieses Maß ist wichtig für das Bestellen und Einbauen von Schlössern.
Draht ist ein Erzeugnis mit meist rundem Querschnitt. Durch Warmwalzen von Knüppeln erhält man den Walzdraht. Er wird hinter dem Walzgerüst spiralförmig zusammengelegt. Will man dünne Drähte (< 5 Millimeter Durchmesser) haben, so wird der Durchmesser in Ziehereien durch Kaltumformung noch weiter reduziert.
Das Drahtseil (Stahlseil) ist ein Seil, dessen einzelne Litzen und Kardeelen nicht aus Fasern, sondern aus Stahl bestehen.
Drahtspiegelglas ist ein Spiegelglas mit punktgeschweißter Drahtnetzeinlage. Durch eine Nachbearbeitung nach dem Guss erhält es weitgehend plane Oberflächen und ist in der Durchsicht praktisch verzerrungsfrei. Es gehört der Gruppe von Gläsern mit Sicherheitseigenschaften an. Bei Scheibenbruch fallen keine Glassplitter aus dem Glas.
Als Drainage oder Dränage versteht man das unterirdische Sammeln von Niederschlags- bzw. Grundwasser und das drucklose Abführen desselben.
Beschlagteil an Türen, das zum Öffnen bzw. Entriegeln einer Drehtür dient. Wird oft auch Klinke genannt.
Sind Anschlagtüren, bei denen sich die vertikale Drehachse an einer Längskante des Türflügels befindet. Sie lassen sich nur nach einer Seite öffnen. Anschlagtüren heißen sie, weil der Türflügel beim Schließen auf den Rahmen bündig anschlägt. Mehrfachverriegelungen ermöglichen ein allseitig sicheres Schließen.
Kippbares und seitlich zu öffnendes Fenster.
Als Drehmoment bezeichnet man jene physikalische Größe, die bei der Beeinflussung (Zunahme oder Abnahme) der Drehzahl eines drehbaren Körpers wirkt. Das Drehmoment wird in Newtonmeter (Nm) gemessen und ist das Vektorprodukt von Kraftarm und Kraft.
Tür, die an einer Seite mit Bändern am Rahmen befestigt ist und sich um den Achspunkt des Bandes dreht. Der Begriff Drehtür wird oft fälschlicherweise für Trommel- bzw. Karusselltüren verwendet.
Drehtüren, auch Rotations- oder Karusselltüren genannt, bestehen aus zwei, drei oder vier Flügeln, dem Drehkreuz, der Trommelwand und dem Deckenring. Die Flügel mit der ESG- oder VSG-Verglasung bilden das Drehkreuz, das oben und unten drehbar gelagert ist.
Fachwerk, das nur aus Dreiecken besteht. Der Vorteil liegt in der stets vorhandenen statischen Bestimmtheit innerhalb des Fachwerkes.
Dreifach-Isolierverglasungen bestehen aus drei Floatglasscheiben und haben zwei Scheibenzwischenräume, die zur Verbesserung des U-Wertes mit Edelgas gefüllt sein können (Argongas, Xenon). Von Nachteil sind das hohe Gewicht der Scheiben und die geringere Lichtdurchlässigkeit.
Der Einbau und/oder Transport von Isolierglas in Höhenlagen, die mehr als etwa 600 m über dem Fabrikationsort des Isolierglases liegen, machen Maßnahmen für einen Druckausgleich notwendig. Dies erfolgt über Druckausgleichsventile, die im Randverbund eingelassen werden.
Als Druckfestigkeit wird die Widerstandsfähigkeit eines Werkstoffs bei der Einwirkung von Druckkräften bezeichnet. Ist die Druckspannung größer als die Druckfestigkeit eines Körpers, so wird er zerstört. Die meisten Materialien unterscheiden sich in ihrer Druck- und Zugfestigkeit, wie z. B. Gesteine oder Stahl.
Floatglas hat eine Druckfestigkeit von 700 bis 900 N/mm².
Verglasungsart, bei der die Abdichtung des Glasfalzes über elastische Dichtungsprofile bzw. Spannelemente (Schrauben, Federn, Exzenter, Keilen und Verzahnungen) der Anpressdruck der Glasleisten erreicht wird.
Vermögen eines Baustoffes, sich unter Last zu verformen und Spannungsspitzen durch Fließen abzubauen. Glas ist kein duktiler Baustoff. Spannungsspitzen, zum Beispiel um Bohrlöcher, sind bemessungsrelevant für die gesamte Verglasung.
Für Sanierungen bestehender konventioneller Flachdächer kann die Abdichtung verbessert und eine zweite Lage Wärmedämmung aus extrudiertem Polystyrol (Umkehrdach) auf das vorhandene Dach aufgebracht werden.
Eine Durchbiegungsbegrenzung stellt die Gebrauchstauglichkeit einer Konstruktion sicher. Belastungen an vorgespannten Gläsern können sehr hohe Verformungen hervorrufen. Diese sind in sinnvollen Grenzen zu halten. Die Durchbiegungsbeschränkung kann auch für die Unterkonstruktion gelten, um z. B. die Dauerhaftigkeit von Isolierglas sicherzustellen.
In der Masse eingefärbtes Glas, was sowohl die Lichttransmission als auch die eingestrahlte solare Energie reduziert. Die Energieabsorption von eingefärbtem Glas ist relativ hoch und damit anfällig für thermische Spannungen. Daher wird dieses Glas in der Regel vorgespannt, um Bruch, verursacht durch thermische Spannungen, zu verhindern.
Durchlaufträger sind Balken, die biegesteif über mehrere Felder laufen. Führt man Deckenträger oder Pfetten als Durchlaufträger aus, verringern sich die Feldmomente infolge der entlastenden Wirkung der Stützmomente. Auch die Durchbiegungen werden wesentlich geringer. Durchlaufträger sind statisch unbestimmte Systeme und daher aufwendiger zu berechnen.
Bei der Beschussprüfung wird mit entsprechenden Waffen und Munition auf das Glas geschossen, um zu überprüfen, inwieweit kein Durchschuss erfolgt. Gleichzeitig wird noch getestet, ob bei nicht erfolgtem Durchschuss auf der Rückseite Splitter abgehen oder nicht. Es gilt hierfür die Norm SIA 331.511, gleichlautend mit EN 1063. Klassen C1 bis C5.
Auch Duroplaste genannt; sind Kunststoffe, die nach ihrer Aushärtung nicht mehr verformt werden können. Sie sind gegen Wärme und Chemikalien besonders widerstandsfähig und nicht mehr plastisch verformbar. Weil die Molekülketten stark vernetzt sind, sind Duromere bei normalen Temperaturen hart bis spröde.
Duroplast ist ein Kunststoff, der nach seiner Aushärtung nicht mehr verformt werden kann. Duroplast ist harter, glasartiger Polymerwerkstoff.
Siehe Duromere.
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