Es wurden 73 Begriffe in E gefunden.
Schweißverfahren mit umhüllten Drahtelektroden. Nach Zündung des Lichtbogens geht der geschmolzene Draht tropfenförmig auf den Grundwerkstoff über. Die Umhüllung bildet eine Schlacke, die vor Luftzutritt schützt und zusätzliche Legierungselemente eintragen kann. Wird oft auf Baustellen und zur Wurzelschweißung verwendet.
ECB ist ein Polyethylen, das durch Synthese mit Bitumen seine Eigenschaften verändert hat: Im Niedertemperaturbereich zeigt es annähernd elastisches Verhalten und eine höhere Beständigkeit gegen UV-Strahlen und Witterung, die Verklebung auf Heißbitumen ist möglich. Verwendung findet ECB als Dach- und Abdichtungsbahn.
Bei STADIP-VSG mit Kantenbearbeitung KGN oder KPO aus zwei oder mehreren Gläsern werden standardmäßig alle Einzelscheiben bearbeitet. Bei kantenbearbeiteten rechteckigen Scheiben (KGN, KPO) werden die Ecken matt gestoßen.
Das Randseil eines Membrandaches wird mit seinem Fitting, also dem Ende eines Seils, an der Eckplatte befestigt. Die Eckplatte wiederum ist mit dem weiterführenden Bauteil, meist Stahl, verbunden und gibt seine Lasten dort ab.
Eckverbinder werden hauptsächlich im Flügelbau eingesetzt, um Gehrungsecken miteinander zu verbinden. Es gibt zwei Varianten: genagelt/geschraubt oder geklebt
Ein Edelstahlnetz ist ein Flächengewebe mit regelmäßigen Maschen bzw. Öffnungen. Die einzelnen Metalldrähte können mit Clips oder Presshülsen verbunden sein.
Als Edge Dip wird die Verwerfung des Glases speziell in der Ecke bezeichnet.
Elektronische Datenverarbeitung, abgekürzt EDV, Sammelbegriff für die Erfassung und Bearbeitung von Daten durch Computer.
Einheitliche Formblätter (EFB-Blätter) sind Bestandteil des Vergabehandbuches des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Sie dienen dem Auftraggeber zur Auswertung des Angebotes und als Grundlage zur Kostenermittlung bei Nachträgen.
Abkürzung für European Foundation of Quality Management. Freiwillige Vereinigung auf europäischer Ebene zur Förderung des Qualitätsmanagements. Ein Schwerpunkt ist die regelmäßige Selbstanalyse der Prozesse im Unternehmen der Organisation und deren Bewertung.
Alle bei Glaserzeugnissen verwendeten Materialien haben rohstoffbedingte Eigenfarben, die mit zunehmender Dicke deutlicher werden können. Schwankungen des Farbeindruckes sind aufgrund des Eisenoxidgehalts des Glases, des Beschichtungsprozesses, der Beschichtung und durch Veränderungen der Glasdicken und des Scheibenaufbaus nicht zu vermeiden.
Eigenlast ist die bezogene Schwerkraft (Last) aus der Masse und Summe von Bau- und Lagerstoffen eines Bauteils.
Klimatischer Effekt bei Isoliergläsern. Durch Druck und/oder Temperaturunterschiede dehnt sich das abgeschlossene Gasvolumen im Inneren der Isolierverglasung aus oder zieht sich zusammen. Dadurch bewegen sich die Einzelscheiben aufeinander zu/voneinander weg. Dieser Aspekt muss bei der statischen Bemessung von Isoliergläsern berücksichtigt werden.
Beim Einbrennlackieren werden Aluminiumteile, wie beispielsweise Aluminiumfenster, mit einem widerstandsfähigen Lack überzogen, der bei hohen Temperaturen getrocknet wird. Darüber hinaus wird das Aluminium vor Korrosion geschützt.
Die Prüfung zur Einstufung der Verbundsicherheitsgläser erfolgt für die Durchwurfhemmung durch einen Kugelfalltest. Dieser ergibt die Möglichkeit, Glaskombinationen aufzubauen, bei einem Angriff mit einfachen stumpfen Werkzeugen einen hohen Widerstand zu erreichen.
Einbruchmeldeanlagen (EMA) sind elektronisch betriebene Einrichtungen, die dem Objekt- und Personenschutz dienen. Einbruchmeldeanlagen benachrichtigen selbsttätig im Einbruchsfall Polizei oder Sicherheitsdienste.
Mit der Eindringprüfung ist der Nachweis von Fehlern möglich, die zur Oberfläche hin offen sind. Prüfbar sind alle Werkstoffe, die mit den Prüfmitteln verträglich und nicht zu extrem porös sind. Anwendung findet dieses Verfahren bei der Prüfung von Schweißnähten, Gussstücken usw.
Alte Bezeichnung für Gläser mit einer Dicke von 2 Millimetern.
Bezeichnet den Vorgang des Auflegens der Verglasungselemente auf die Unterkonstruktion.
Der Einkaufsterminplan legt die zeitliche Abfolge der Aktivitäten zur Beschaffung der für ein Projekt erforderlichen Materialien fest. Ein Einkaufsterminplan ist obligatorisch für die Projektabwicklung bei seele.
Einkomponentenglas ist Spezialglas und besteht nur aus einem chemischen Bestandteil.
Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) ist ein thermisch (nach DIN 12150-1) oder chemisch vorgespanntes Glas und bietet eine erhöhte Beständigkeit gegen Temperaturwechsel sowie eine hohe Biege-, Schlag- und Stoßfestigkeit.
Einstemmbänder stellen die bewegliche Verbindung von Türblättern aus Holz und der Holzzarge her. Es sind zweiteilige Bänder, die aus einem Lappen mit Dorn und einem Lappen ohne Dorn bestehen. Die beiden Lappen sind entweder gleichstehend oder rechtwinkelig gekröpft und enden in einer Rolle.
Hier wird jedes Fassadenfeld einzeln belüftet und das evtl. anfallende Wasser aus jedem einzelnen Element nach außen abgeführt.
Für die Herstellung von Eisblumenglas wird Flachglas zunächst sandgestrahlt und dann mit warmem Knochenleim bestrichen. Bei der Trocknung reißt der Leim durch Schrumpfen unregelmäßige Stückchen aus der Glasoberfläche und das unregelmäßige Eisblumenmuster entsteht.
Eisen ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Fe (lat. ferrum) und der Ordnungszahl 26. In der Regel wird als Eisen der Werkstoff Gusseisen bezeichnet, wohingegen der Werkstoff Stahl gewöhnlich nicht als Eisen bezeichnet wird. Eisen ist der Hauptbestandteil von Stahl. Eisen hat die Neigung, an feuchter Luft, im Wasser und in nasser Erde zu korrodieren. Siehe: Rost.
Eisen(II)-oxid ist eine chemische Verbindung von Eisen und Sauerstoff und zählt zu den Oxiden. Eisen(II)-oxid ist normalerweise nicht stöchiometrisch aufgebaut, die Zusammensetzung beträgt etwa Fe0,84O bis Fe0,95O.
In verarbeitetem Eisen wie Stahl und Gusseisen ist stets eine gewisse Menge Kohlenstoff enthalten, dessen Anteil die Qualitätseigenschaften des Stahls und des Gusseisens bestimmt.
Das Zustandsdiagramm Eisenkohlenstoff ist die Grundlage für das Verständnis der bei Stählen und Gusseisenwerkstoffen unter bestimmten Temperaturen vorliegenden Gefügeausbildungen bzw. der bei langsamer Erwärmung oder Abkühlung auftretenden Gefügeumwandlungen.
Eisenerze sind Gemenge aus chemischen Verbindungen des Eisens mit nicht eisenhaltigen Gesteinen (die sogenannte Gangart). Die chemischen Verbindungen des Eisens im Eisenerz sind im Wesentlichen Eisenoxide, das heißt chemische Verbindungen des Eisens mit Sauerstoff, oder Eisenkarbonate.
Eisen bildet mit Sauerstoff zwei- und dreiwertiges Eisenoxid, das durch Beimengen während der Glasproduktion dieses, je nach Wertigkeit, blaugrün oder gelb färbt.
Festes Produkt der Direktreduktion. Die Reduktion des Erzes im festen Zustand ergibt ein schwammartiges Produkt mit großem Porenvolumen, das noch geringe Anteile von Sauerstoff und Schlacke enthält. Eisenschwamm wird im Elektro-Lichtbogen-Ofen weiterverarbeitet oder auch in der Pulvermetallurgie verwendet.
Elastomer ist ein formfester, aber elastisch verformbarer Kunststoff, deren Glasübergangspunkt sich unterhalb der Raumtemperatur befindet. Ein Elastomer kann sich bei Zug- und Druckbelastung elastisch verformen, findet aber danach wieder in seine ursprüngliche Form zurück.
ELC steht für extra low carbon (sehr niedriger Kohlenstoffgehalt). Es handelt sich um austenitische CrNi-Stähle, die eingesetzt werden, um interkristalliner Korrosion vorzubeugen. Aufgrund der guten Formbarkeit werden die Stähle hauptsächlich für Schrauben, Bolzen, Muttern und Nieten verwendet.
Die Electronic Speed Control ist eine Regelungstechnik, die eingesetzt wird, wenn extreme Frequenzgenauigkeit gefordert wird. Die Frequenz kann in einer Toleranz von 0,5 Hz geregelt werden. Für die Spannung muss jedoch eine Toleranz von 8 % akzeptiert werden.
Beschreibt die Fähigkeit eines Stoffes, den elektrischen Strom zu leiten. Gute Leiter sind Silber, Kupfer und Aluminium. Diese werden als Leiterwerkstoffe verwendet.
Besteht aus einem volltransparenten Heizkörper aus Glas, der als steckerfertiges System mit direkter Wärmestrahlung arbeitet.
Elektro-Scherenbühnen sind für den Innenbereich ausgelegt und garantieren ein geräuscharmes und emissionsloses Arbeiten. Für die empfindlichen Hallenbereiche sind sie weiterhin mit markierungsfreien weißen Reifen ausgerüstet.
Mit Silizium (Si) legierte kaltgewalzte Feinbleche in Dicken von etwa 0,20 bis 0,65 Millimetern mit besonderen magnetischen Eigenschaften. Elektrobleche zeichnen sich durch hohe Magnetisierbarkeit im magnetischen Wechselfeld mit geringsten Wattverlusten aus, d. h., sie sind für Energieeinsparung mitverantwortlich.
Die Elektrochromie beschreibt die Fähigkeit von Molekülen und Kristallen, ihre optischen Eigenschaften durch ein äußeres lokales elektrisches Feld zu ändern. Durch das elektrische Feld werden die Zustände der Elektronen beeinflusst.
Im Unterschied zum Feuerverzinken wird auf diesen Flacherzeugnissen eine Zinkschicht unter dem Einfluss eines elektrischen Feldes aus der wässrigen Lösung eines Zinksalzes abgeschieden.
Beim Elektropolieren werden die Teile in ein spezielles Bad gehängt. Die zu polierenden Teile werden als Anode geschaltet, wodurch die Oberfläche metallisch abgetragen wird. Dafür geeignet sind besonders Teile, die nicht mechanisch poliert werden können (komplizierte Teile, dünnwandige Teile).
Im Lichtbogenofen oder (bei kleinen Mengen) im Induktionsofen erschmolzener Stahl. Die Arbeitsweise der Elektrostahlöfen erlaubt die Herstellung chemisch beständiger Sorten, von Schnellarbeitsstählen, Sonderstählen für Maschinenbau, Flug- sowie Kerntechnik bis hin zu Magnetwerkstoffen.
Elementfassaden bestehen aus vollständig vorgefertigten Fassadenelementen – meist geschosshoch und eine Fensterachse breit. Auf der Baustelle werden diese modularen Elemente in ihre Position gebracht und mit justierbaren Verankerungen am Rohbau fixiert. Vorteil dieser Technik ist, dass komplexe Konstruktionen in der Werkstatt zusammengesetzt, verglast und mit Sonnen- bzw. Blendschutz sowie Beleuchtung ausgestattet werden können. Dort sind die Bedingungen im Gegensatz zu denen auf der Baustelle kontrollierbar.
Methode der Oberflächentechnik zum Erzeugen einer oxidischen Schutzschicht auf Aluminium durch anodische Oxidation.
Beim Verfahren der Emaillierung wird eine keramische Schicht vor dem Herstellungsprozess thermisch vorgespannter Gläser auf die Oberfläche des Glases gebracht, die beim Vorspannen mit dem Glas zu einer neuen witterungsbeständigen Glasoberfläche verschmilzt. Die keramische Schicht besteht aus fein gemahlenen Glas- und Farbpigmenten.
Mit Metalloxiden eingefärbter Glasfluss; wird als ölvermischtes Pulver auf das zu dekorierende Glas aufgetragen und anschließend aufgeschmolzen.
Emailliertes Glas ist ein thermisch vorgespanntes Glas, bei dem während des Vorspannprozesses eine farbige keramische Emailleschicht eingebrannt wird. Die Emaillierung kann entweder vollflächig oder auch nur in Teilbereichen angewendet werden.
Eine technische Emaillierung besteht immer aus einer bis zwei Schichten Grundemail und darauf bis zu fünf Schichten Deckemail. Letztere geben dem Email die chemische Beständigkeit und die geforderten Betriebseigenschaften. Als Grundwerkstoff kommt Feinkornbaustahl (wie P275 NH, P265 GH) zum Einsatz, der im Kohlenstoffgehalt eingeschränkt ist.
Das Emissionsvermögen beschreibt die Fähigkeit einer Oberfläche, Wärme in Form von Wärmestrahlung abzugeben bzw. Wärmestrahlung zu reflektieren. Die Angabe erfolgt in % oder in Dezimalen von 0 bis 1. Es gilt: Je niedriger das Emissionsvermögen einer Oberfläche, desto größer ist ihr Beitrag zur Wärmedämmung.
Die Europäischen Normen (EN) sind Regeln, die von einem der drei europäischen Komitees für Standardisierung – entweder dem Europäischen Komitee für Normung (CEN), dem Europäischen Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) oder dem Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) – ratifiziert worden sind.
Der Energieausweis dokumentiert die energetische Qualität von Gebäuden.
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) regelt in Deutschland die bautechnischen Mindestanforderungen zum Betriebsenergieverbrauch von Gebäuden. Geregelt werden im Einzelnen der jährliche Energieverbrauch, der bauliche Wärmeschutz, der sommerliche Wärmeschutz, Wärmedämmung usw.
Da durch bereits geringe Verunreinigungen der Rohstoffe unerwünschte Farbtöne im Glas auftreten, kann das Glas entweder chemisch oder physikalisch entfärbt werden.
Entspiegeltes Glas weist im Unterschied zum handelsüblichen Glas weniger Lichtreflexion auf. Diese Eigenschaft wird durch spezielle Beschichtungen hervorgerufen. Bei entspiegeltem Glas treten keine störenden Spiegelungseffekte von Beleuchtungen auf.
Darstellung und Veranschaulichung in Form von Grafiken, Zeichnungen, Modellen, anhand derer Qualität, Funktionsweise etc., aber auch eventuelle Fehler eines Entwurfs überprüft und gegebenenfalls verbessert werden können.
Entfernen des Zunders (Walzzunder, Glühzunder). Entzundern kann mechanisch, chemisch oder elektrochemisch erfolgen.
Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) ist ein Elastomer (Gummi). Der Kautschuk wird im Glasbau aufgrund seiner hohen Beständigkeit als Dichtungsmaterial verwendet. Silikonen. EPDM hat eine hohe thermische Beständigkeit sowie Wetter- und Feuchtigkeitsbeständigkeit.
Epoxidharz (EP) besteht aus Polymeren, die unter Zugabe geeigneter Härter einen duroplastischen Kunststoff von hoher Festigkeit und chemischer Beständigkeit ergeben.
Kraft, die das Erdreich auf Bauteile (z. B. Wände) unter Gelände oder bei Anschüttungen ausübt. Die Größe des Erddruckes ist abhängig von der Bodenart, der Höhe des anstehenden Erdreichs und der Neigung des beanspruchten Bauteils zur Lotrechten. Der Erddruck bestimmt u. a. die Bemessung eines durch ihn beanspruchten Bauteils.
Eine Erdung ist eine elektrisch leitfähige Verbindung mit dem Erdboden. Sie dient der Potenzialfreiheit von Geräten, Anlagen und Systemen und besteht aus Erdern, Anschlussleitungen und entsprechenden Klemmen.
Ermüdung tritt ein, wenn Bauteile durch häufig wechselnde Beanspruchungen belastet werden. In diesem Falle ist ein Betriebsfestigkeitsnachweis zu führen. Dieser stellt die Dauerhaftigkeit in Abhängigkeit von der Beanspruchung, des Wechsels und der Anzahl der Lastwechsel sicher. Windlasten werden im Allgemeinen nicht als Wechselbeanspruchung gesehen.
Energie aus Quellen, die sich entweder kurzfristig von selbst erneuern oder deren Nutzung nicht zur Erschöpfung der Quelle beiträgt. Zu den erneuerbaren Energien gehören die Wasserkraft, die solare Strahlung, die Wärme im Erdinnern sowie Gezeitenkräfte.
Temperaturbereich, bei dem der Erweichungspunkt einer Glasschmelze liegt. Auch Glasbildungstemperatur Tg genannt. Die Tg von Floatglas liegt bei etwa 520 °C.
Der Begriff Eselsrücken bezeichnet bei Gebäuden einen Bogen mit geschweiften Kanten, die im unteren Teil konvex und im oberen Teil konkav geschwungen sind.
Einscheibensicherheitsglas-H (ESG-H) ist ein monolithisches Sicherheitsglas von besonders hoher Qualität. Nach der Vorspannung zum Einscheibensicherheitsglas wird es zusätzlich noch einem speziellen Heißlagerungstest (Heat-Soak-Test) unterzogen. Dabei wird das Glas mindestens vier Stunden bei 290 °C heiß gelagert.
Leitlinie für die Europäische technische Zulassung für geklebte Glaskonstruktionen. Sie regelt das Verfahren einer Zulassung für bestimmte geklebte Glaskonstruktionen. Versuchsdurchführungen und Nachweise sind größtenteils auf die Verwendung von Silikonklebstoffen ausgelegt. Die Ausarbeitung der ETAGs erfolgt durch die European Organisation for Technical Approvals (EOTA).
Abkürzung für Ethylen-Tetrafluorethylen. ETFE-Folien werden in der Membranarchitektur in Stärken von 100 bis 300µm verwendet und kommen sowohl als mehrlagige, pneumatisch vorgespannte als auch einlagige, mechanisch vorgespannte Konstruktionen zum Einsatz. ETFE-Folien werden hoch-transparent oder farbig hergestellt, können bedingt bedruckt werden und weisen ein sehr geringes Eigengewicht sowie eine hohe Licht- und UV-Durchlässigkeit auf.
Siehe ETFE.
Konstruktionsart bestehend aus mehrlagigen, pneumatisch vorgespannten ETFE-Folien. Pneumatisch gestützte Membranen haben eine synklastische Geometrie und erfordern einen ständigen Innendruck um die zur Lastabtragung erforderliche Vorspannung zu erreichen. Mittels zusätzlicher innenliegender ETFE-Folienlagen können mehrere dämmende Luftschichten erzeugt werden.
Abkürzung für Europäische Technische Zulassung. Nachweis der Brauchbarkeit eines Bauproduktes gemäß den deutschen Bauproduktenrichtlinien.
Teil der wichtigsten internationalen Regeln für handelsübliche Vertragsformen. Auch „ab Werk“ genannt. Der Verkäufer stellt Käufer die Ware ab seinem eigenen Grundstück zur Verfügung. Mit der Übergabe an den Käufer oder mit der Übergabe an den Frachtführer gehen Kosten und Gefahren auf den Käufer über (siehe auch FOB, DDU, DDP).
Ein vielseitiges Verfahren zur Verarbeitung meist thermoplastischer Kunststoffe. Beim Extrudieren wird das bis nahe der Schmelztemperatur erwärmte Kunststoffgranulat kontinuierlich durch eine Profildüse gedrückt und das entstehende Profil nachfolgend kalibriert und abgekühlt. Auf diese Weise können Folien, Profile, Rohre, Tafeln hergestellt werden.