Es wurden 54 Begriffe in H gefunden.
Große warmgewalzte Profile mit breiten oder sehr breiten Flanschen.
Anhand von H-Zugproben wird die Aushärtung, die Haftung am Untergrund sowie die Festigkeit eines Klebstoffs geprüft, zum Beispiel bei Structural-Glazing-Fassaden. Dieser Test sollte zumindest einmal für jede verwendete Kombination von Katalysator und Basiskomponente durchgeführt werden. Nach jedem Gebindewechsel sollte eine erneute Prüfung erfolgen.
Kleinster Riss in der Glasoberfläche, der kaum wahrnehmbar ist und bei schrägem Lichteinfall sichtbar wird.
Der Haftungstest (Peel-Test) ist ein Eignungstest für Structural-Glazing-Silikon, der auf einer ebenen Prüfoberfläche (Glasscheibe oder Blech) durchgeführt werden kann.
Dachform, die einem liegenden Viertelzylinder entspricht. Ist ähnlich dem Pultdach, allerdings mit einer gewölbten Dachfläche.
Halbzeug bezeichnet vorgefertigte Rohmaterialformen wie Bleche, Stangen oder Rohre. Diese werden dann später noch zu anderen Endprodukten weiterverarbeitet. Häufig werden Halbzeuge nach allgemeinen Normen aus Metall oder Kunststoff hergestellt.
Halfenschienen dienen zum planmäßigen Anschluss von Lasten in Stahlbeton. Die Halfenschienen werden vor dem Betonieren in die Schalung eingelegt und fest einbetoniert. Die Planung der Schienen muss demzufolge frühzeitig erfolgen, damit sie auf der Baustelle bereitliegen. Die Schienen bestehen aus einem u-förmigen Schienenkörper mit angeschweißten Ankern.
Der Amerikaner Charles Martin Hall und der Franzose Paul Héroult haben Ende des 19. Jahrhunderts unabhängig voneinander ein Elektrolyseverfahren zur Gewinnung von Aluminium entwickelt. Bei diesem Verfahren wird Aluminium durch Schmelzflusselektrolyse von Aluminiumoxid hergestellt. Das Verfahren wurde durch Carl Josef Bayer weiter verbessert.
Die Halogen-Metalldampflampe ist ein Leuchtmittel aus der Gruppe der Gasentladungslampen, die als Füllung Halogene enthalten. Hauptsächliche Anwendungsgebiete sind Beleuchtung von Auslagen (shopping light), für Messehallen, Architekturbeleuchtung und Stadien, in Industrie- und Lagerhallen.
Der Handlauf eines Geländers schließt die sogenannte Geländerfüllung ab und dient vor allem der Sicherheit. Er muss mindestens – von der vorderen Stufenkante aus gemessen – 90 Zentimeter hoch sein und zur Wand einen Abstand von 4 Zentimetern haben, damit man den Handlauf umfassen kann.
Muster für den Auftraggeber und/oder Architekten von Beschichtungen, Profilen, Glas, Beschlägen oder vergleichbaren Bauteilen. In einer handlichen Größe, meist A4 oder A3. Anhand von solchen Mustern erfolgen in der Regel Baufreigaben.
Hard-Coating ist ein Beschichtungsverfahren, das direkt während des Herstellungsprozesses von Floatglas auf die noch flüssige Glasoberfläche aufgebracht und eingebrannt wird. Die dabei entstehende harte Oberfläche ist gegen chemische Einflüsse bzw. Abnutzungen beständig.
Eine harmonisierte Norm ist eine Europäische Norm, die im Auftrag der Europäischen Kommission und des EFTA-Sekretariats erstellt wurde, um die wesentlichen Anforderungen einer Europäischen Richtlinie zu unterstützen.
Harter Stoß ist ein Prüfverfahren, es dient dem Nachweis der Widerstandsfähigkeit von Verglasungen unter der stoßartigen Einwirkung eines Körpers relativ geringer Masse (in der Regel eine Stahlkugel) bei hoher Geschwindigkeit. Prüfung kann zum Beispiel an Überkopfverglasungen erfolgen, um den Aufprall fallender Gegenstände wie Werkzeug zu simulieren.
Chemisch resistentes und thermisch beständiges Geräteglas mit hohen Erweichungstemperaturen, einem thermischen Längenausdehnungskoeffizienten unter 6 * 10^6 1/K.
Hartmetalle sind gesinterte Carbidhartmetalle. Kennzeichnend sind ihre sehr hohe Härte, Verschleißfestigkeit und besonders die hohe Warmhärte. Hartmetalle finden Anwendung in der Bestückung von Werkzeugen und Teilen für die Zerspanung, spanlose Formgebung und bei reibendem Verschleiß.
Geschäumter Kunststoff (Polystyrol, Phenolharz, PUR), der als Wärmedämmstoff verwendet wird. Hartschaumplatten werden als Dämmstoff vorzugsweise für schwimmende Estriche zur Verbesserung des Trittschallschutzes und/oder als Wärmedämmverbundsystem für Außenwände verwendet.
Vorrichtung zum Auf- oder Abwickeln von Band, Blech oder Draht zu Bünden.
Hämatit ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Oxide (und Hydroxide) und eine Modifikation des Eisen(III)-oxids mit der Summenformel Fe2O3.
Widerstand, den ein Werkstoff einer Verformung entgegensetzt. Die Härte erlaubt Aussagen über die Festigkeit eines Werkstoffes. Man ermittelt sie mit verschiedenen Härtemessverfahren.
Unter Härten versteht man das Erwärmen auf Härtetemperatur (auch als Austenitisieren bezeichnet) und nachfolgendes Abkühlen mit solcher Geschwindigkeit, dass oberflächlich oder durchgreifend eine erhebliche Härtesteigerung durch Martensitbildung eintritt. Das Härten ist ein bei Stählen weitverbreitetes Wärmebehandlungsverfahren.
Das Härten von Stahl ist eine Erhöhung seiner mechanischen Widerstandsfähigkeit durch gezielte Änderung und Umwandlung seines Gefüges. Es kann durch Wärmebehandlung mit anschließendem schnellem Abkühlen erfolgen. Wird ein Metall plastisch verformt, so breiten sich im Werkstück Versetzungen aus.
Vom schwedischen Ingenieur Johan August Brinell im Jahr 1900 entwickelte Methode der Härteprüfung. Sie kommt bei weichen bis mittelharten Metallen, wie zum Beispiel unlegiertem Baustahl oder Aluminiumlegierungen, bei Holz und bei Werkstoffen mit ungleichmäßigem Gefüge, wie etwa Gusseisen, zur Anwendung. Während der Prüfung wird eine Hartmetallkugel mit einer festgelegten Prüfkraft in die Oberfläche des zu prüfenden Werkstücks gedrückt.
Von dem amerikanischen Ingenieur Stanley Rockwell im Jahr 1920 entwickeltes Härteprüfverfahren. Die Rockwellhärte eines Werkstoffs ergibt sich aus der Eindringtiefe eines Prüfkörpers bei Anliegen einer bestimmten Vor- und Prüfkraft. Beispiel: Ein Eindringkörper wird in zwei Stufen in die Probe gedrückt. Aus der bleibenden Eindringtiefe wird die Rockwellhärte abgeleitet.
Die Shore-Härte, benannt nach Albert Shore, ist ein Werkstoffkennwert für Elastomere.
Die nach der britischen Flugzeugbaufirma Vickers benannte Härteprüfung dient zur Prüfung harter und gleichmäßig aufgebauter Werkstoffe, aber auch zur Härteprüfung dünnwandiger oder oberflächengehärteter Werkstücke und Randzonen. Sie ist der Härteprüfung nach Brinell sehr ähnlich.
Höhenangabe eines Punktes in einem einheitlichen Zählsystem und bezogen auf Normalnull (NN) oder die Bezugsebene eines Bauwerkes. Höhenkoten werden nach oben mit positivem und nach unten mit negativem Vorzeichen gekennzeichnet. Höhenkote werden in Plandarstellungen symbolisch als Dreiecke dargestellt. Ausgefüllte Dreiecke kennzeichnen die Rohbauhöhe, leere die Fertigbauhöhe.
Kurzzeichen für breite I-Träger mit parallelen Flanschflächen.
Zusätzliche thermische Behandlung eines Einscheibensicherheitsglases nach dem Vorspannprozess, um das Risiko von Spontanbrüchen durch Nickelsulfid-Einschlüsse zu verringern.
Bei der Hebe-Schiebetür wird in geschlossenem Zustand der Flügel abgesenkt, sodass sich die Bodendichtungen fugendicht anpressen lassen. Zum Öffnen wird der Flügel durch den Beschlag aus der Dichtungsstellung gehoben und lässt sich auf Rollen leicht verschieben.
Eine Hebebühne ist eine Plattform zum Anheben von Personen oder Gegenständen. Die Betätigung kann auf verschiedene Arten erfolgen, beispielsweise mithilfe hydraulisch arbeitender Zylinder, Spindeltrieben oder mit pneumatischem Antrieb (Luftbalg). Personenhebebühnen sind vor allem als Arbeitsbühne bei Montagearbeiten in großer Höhe im Einsatz.
Elektrische Heizbänder werden für Dachflächen, in Rinnen oder auch in Fallrohren verwendet. Sie sorgen dafür, dass sich kein Schnee ansammelt oder es zur Eisbildung kommt. Die meisten angebotenen Heizbänder sind selbstregelnd und passen sich automatisch der Umgebungstemperatur an.
Heizglas ist eine Weiterentwicklung von Verbundsicherheitsglas. Es handelt sich um ein elektrisch heizbares Verbundsicherheitsglas. Je nach Anforderung sind mittels PVB-Folien zwei oder mehr Floatglasscheiben miteinander verbunden.
Eine Hinterfüllschnur wird bei Silikonfugen eingesetzt, um keine 3-Flanken-Haftung zu erhalten, da sie aus einem Material ist, das keine Verbindung mit dem Silikon eingeht.
Eine hinterlüftete Fassade ist eine mehrschichtige Konstruktion, wobei die äußere Schicht aus festen Materialien besteht (Metall, Holz), danach ist die Luftschicht angeordnet und anschließend die Dämmung.
Spezielle Art eines Dübels. Bei Hinterschnittanker wird der Formschluss dadurch erreicht, dass durch einen Spezialbohrer das Bohrloch aufgeweitet wird. Durch eine Keilkonstruktion wird erreicht, dass der Hinterschnittanker das Bohrloch vollständig ausfüllt.
Glaskeramik, leicht gelblicher Farbton. Werden in der Regel bei Kaminöfen oder als Spritzschutz vor offenen Kaminen eingesetzt. In der Regel halten diese Gläser Temperaturen bis 700 °C aus.
Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI). Aktuell in der Fassung vom 30.04.2009.
Unter dem Begriff Hochbau versteht man ein Teilgebiet des Bauwesens und der Architektur, das sich mit Gebäuden befasst, die über die Erde hinausragen und, wie der Name bereits andeutet, in die Höhe gebaut werden.
Nebenprodukt bei der Erzeugung von Rohstahl, das aus den Beimengungen des Erzes (Gangart), der Koksasche sowie den Zuschlägen (Mäller) im Hochofenprozess entsteht.
Seit Jahren werden Floatglasscheiben mit lichtdurchlässigen, Wärme reflektierenden Schichten vergütet. Weltweit hat sich das Hochvakuum-Magnetron-Beschichtungsverfahren durchgesetzt. Die Beschichtungen bestehen aus mehreren Metall- und Metalloxidschichten von 1/10 bis 1/100 Nanometer Dicke.
Hohlprofile gehören ebenfalls zu den Walzprofilen. Es gibt drei Formen: Quadrat-, Rechteck- und Rundrohre. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal besteht darin, ob die Profile nahtlos oder geschweißt sind. Hohlprofile werden häufig aus architektonischen Gründen eingesetzt, da sie eine harmonischere Erscheinung besitzen als Doppel-T-Profile.
Die von seele gebauten großflächigen Doppelfassaden des Elm Park in Dublin sind eine gelungene Kombination aus Holzträgern, Stahlbau, Aluminiumprofilen. Holztragwerke lassen sich genauso problemlos verglasen wie Stahl- oder Alumiumtragwerke, sofern man die Besonderheiten des Baumaterials Holz berücksichtigt.
Der Holzrahmenbau (auch Holzriegelbau) zählt zu den wesentlichen Holzbausystemen und ist eng verwandt mit der Holztafelbauweise. Der Unterschied liegt darin, dass bei der Holzrahmenbauweise der Holzrahmen im Werk unvollständig vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle standsicher montiert wird.
Das von Robert Hooke aufgestellte Hook‘sche Gesetz beschreibt die Materialkonstante E (Elastizitätsmodul), die durch das Verhältnis von Spannung zur relativen Längenänderung eines Körpers definiert ist.
Ist ein Gerät mit einer Aufenthaltsbühne, das über einen hydraulischen oder elektromechanischen Antrieb verfügt. Es handelt sich um eine Arbeitsplattform mit einem Ein- und Ausstieg. Hubarbeitsbühnen arbeiten mit unterschiedlicher Mechanik je nach Zielsetzung, z. B. über einen bewegbaren Arm, eine Scherenkonstruktion oder über senkrechte Masten.
HV ist die Kennzeichnung einer Verbindung mit hochfesten Schrauben. H bedeutet dabei hochfest (Materialqualität der Schraube). V leitet sich ursprünglich von vorgespannt (Zustand der Schraube) ab.
Standardisierte Schraubverbindung, bei der zusätzliche Sicherungen gegen Losdrehen nicht erforderlich sind. Die Sicherung der Schraube erfolgt durch das Aufbringen der entsprechenden planmäßigen Vorspannkraft. HV-Verbindungen müssen immer als zusammengehöriges Set aus Schraube, Mutter und Unterlegscheiben von einem Hersteller verarbeitet werden.
Hyalithglas oder auch Hyalitglas ist in der Masse schwarz durchgefärbtes Glas.
Hybride Konstruktionen entstehen, wenn die Tragfähigkeit einer Struktur durch die Kombination unterschiedlicher Materialien gebildet wird. Glas bietet sich als Material für hybride Konstruktionen an, weil es enorme Druckkräfte aufnehmen kann, Zugkräfte allerdings schnell zum Versagen führen. Hier könnte Stahl die Zugkräfte aufnehmen.
Beschreibt das Strömungsverhalten von Flüssigkeiten. Hydraulische Elemente werden im Fassadenbau zur Steuerung von Sonnenschutzeinrichtungen oder zum Öffnen von Dachfenstern eingesetzt. Mit hydraulischen Anlagen lassen sich enorme Kräfte erzeugen. Hydraulische Pressen werden auch beim Vorspannen von Seiltragwerken eingesetzt.
Eine Hydrogelschicht erhöht bei Brandschutzverglasungen die Feuerwiderstandsdauer.
Hydrophile Oberflächen beruhen auf dem Benetzungsverhalten von Flüssigkeiten (Wasser) auf der veredelten Oberfläche. Bei hydrophilen Oberflächen breitet sich das Wasser zu einem gleichmäßigen Film aus, der von der Oberfläche abläuft und keine nennenswerten Trocknungsrückstände hinterlässt (hydrophil = Wasser anziehend).
Hydrophobe Flächen beruhen auf dem Benetzungsverhalten von Flüssigkeiten (Wasser) auf der veredelten Oberfläche. Bei hydrophoben Oberflächen wird das Wasser von der Oberfläche abgestoßen; es bilden sich kugelige Tröpfchen, die abrollen können und dabei Staubpartikel mitnehmen (hydrophob = Wasser abstoßend).