Es wurden 29 Begriffe in N gefunden.
Als Nachtrag werden Bauleistungen bezeichnet, die ursprünglich nicht Bestandteil des Auftrags waren.
Unter einem Nachtragsmanagement versteht man die Überwachung und Beurteilung von Abweichungen bzw. Änderungen und deren wirtschaftlichen Folgen zwecks Ermittlung und Durchsetzung von Ansprüchen. Im Projektgeschäft gehört dieses Element sowohl zur Auftraggeber- sowie auch zur Auftragnehmerseite.
Ein Nachunternehmer erbringt im Auftrag des sogenannten Hauptunternehmers einen Teil oder die ganze vom Hauptunternehmer gegenüber dessen Auftraggeber geschuldete Leistung.
Nahtlose Rohre werden aus vollen vorgelochten oder vorgebohrten Blöcken oder Knüppeln in warmem Zustand erzeugt. Im ersten Schritt entsteht eine kurze, dickwandige Luppe. Im nachfolgenden Arbeitsgang wird sie zum fertigen Rohr gestreckt.
Unter Nanotechnologie versteht man die Erforschung und Herstellung von Materialien in kleinster Ebene. Die Größe von Nanopartikeln liegt zwischen der eines Atoms und eines Lichtstrahls. Heute bezieht man die chemische Herstellung von Nanomaterialien (Lotuseffektbeschichtung) in den Oberbegriff Nanotechnologie mit ein.
Die natürlichen Gläser entstehen aus dem Schmelzen von Sanden. Obsidian und Bimsstein sind vulkanischen Ursprungs, Impaktgläser und Tektite entstehen durch Meteoriteneinschläge und Fulgurite durch Blitzeinschläge. Bei seele kommen natürlich nur künstliche Gläser zum Einsatz, um Glasfassaden und Glasdächer ganz natürlich aussehen zu lassen.
Natriumkarbonat (Na2CO3), auch als kalzinierte Soda bezeichnet, ist ein Salz der Kohlensäure. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt es das Kennzeichen E 500. Natriumkarbonat ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Glasherstellung.
Natriumsulfat (Na2SO4) ist ein Hilfsstoff in der Glaserzeugung und wird als Läutermittel zur Reduzierung der Blasenbildung verwendet. Es fällt häufig als Nebenprodukt in der chemischen Industrie bei Reaktionen an, bei denen Schwefelsäure mit Natronlauge neutralisiert wird.
Ein Naturmaß ist ein auf der Baustelle oder in der Werkstatt festgestelltes Maß. Es weicht eventuell vom geplanten Maß ab oder liegt noch innerhalb der zulässigen Toleranz.
Abkürzung für Natural Color System. Farbsystem, das auf dem Farbempfinden des Betrachters beruht. Die Farbcodierung setzt sich aus dem Schwarzanteil, der Farbigkeit, der Grundfarbe sowie dem Anteil der Mischfarbe zusammen. Das NCS-Farbsystem erlaubt wesentlich feinere Abstufungen bei der Farbgebung als zum Beispiel der Farbkatalog nach RAL. Derzeit sind 1950 Farbtöne kategorisiert.
Nennmaße sind theoretische Zahlenangaben, die den mathematisch genauen Abstand zwischen zwei Mess- bzw. Konstruktionsbezugspunkten festlegen. Vgl.: Istmaß
Als Nennweite bezeichnet man den Durchmesser eines Rohres oder die Größe einer Armatur wie ein Ventil oder einen Schieber.
Netzersatzanlagen sind Stromerzeugungsanlagen, die bei Ausfall des Stromnetzes des Energieversorgungsunternehmens die Versorgung von sicherheitsrelevanten Verbrauchern mit elektrischer Energie aufrechterhalten.
Netzwerkwandler sind Verbindungen, die zusammen mit einem oder mehreren Netzwerkbildnern ein Glas bilden; sie verändern Gefüge und Eigenschaften des Glases.
Kurzbezeichnung NE-Metalle; so werden alle reinen Metalle (außer dem Eisen) sowie alle Metalllegierungen, deren Hauptbestandteil nicht das Eisen ist, bezeichnet. Entsprechend ihrer Dichte werden sie in Leichtmetalle (unter 5 g/cm²) und Schwermetalle (über 5 g/cm²) eingeteilt.
Nickel ist ein Metall und in Verbindungen mit Chrom Hauptlegierungselement nicht rostender austenitischer Stähle. Nickel wird besonders bei der Vergütung großer Querschnitte verwendet, da hier hohe Festigkeits- und optimale Zähigkeitswerte erzielt werden.
Nickel bildet mit Sauerstoff unter anderem zweiwertiges Eisenoxid, das durch Beimengen während der Glasproduktion dieses violett oder rötlich färbt.
Glasbruch von Einscheibensicherheitsglas (ESG), der durch Volumenvergrößerungen von Nickelsulfideinschlüssen entsteht.
Sehr kleine, fast kugelförmige Verunreinigungen im Glas. Sie können bei ESG unter bestimmten Umständen in der Anwendung zu Spontanbrüchen führen.
Ein Niet ist ein plastisch verformbares, zylindrisches Verbindungselement. Durch die Kaltnietung wird eine formschlüssige Nietverbindung zweier Bauteile hergestellt. Bei der Warmnietung wird die Verbindung fast ausschließlich durch Kraftschluss hergestellt. Nietverbindungen werden vorwiegend zum Fügen von Blechteilen eingesetzt.
Siehe Nitrieren.
Chemisches Verfahren zur Oberflächenhärtung von Stahl unter Zuhilfenahme von Stickstoff. Die Oberfläche erreicht eine Temperaturbeständigkeit bis zu 500 °C. Durch anschließende Oxidation wird ein Korrosionsschutz erzeugt. Verwendung finden nitrierte Bauteile zum Beispiel in hoch beanspruchten Lagern mit Gleitebenen an Seilnetzfassaden.
Ein Nivellement ist die Messung von Höhenunterschieden zwischen Punkten.
Eine Nockenwelle steuert die Ein- und Auslassventile des Motors und wird von diesem per Zahnriemen oder Kette angetrieben. Die Nockenwelle soll Ventile zur richtigen Zeit mit dem exakten Hub und in einer genau festgelegten Reihenfolge öffnen und deren Schließen durch die Ventilfeder ermöglichen.
Normalkräfte wirken in Richtung der Längsachse des Querschnitts. Es gibt die Drucknormalkraft, die den Querschnitt staucht, und es gibt die Zugnormalkraft, die den Querschnitt streckt. Die Normalkräfte verursachen Normalspannungen im Querschnitt. Die Spannungsverteilung kann in genügend großem Abstand zur Krafteinleitung als konstant angenommen werden.
Der Vorteil von Normung als Form der Standardisierung liegt in der einfacheren Arbeit mit genormten Bauteilen, da diese untereinander austauschbar sind. Dazu ist es notwendig, dass die grundlegenden Eigenschaften von Normteilen von einer Zentralstelle und von Herstellern und Handel verwendet werden.
Abkürzung für natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte. Sie dienen dazu, im Brandfall heiße Rauchgase abzuleiten, um so einen rauchfreien Bereich in Bodennähe und auf Fluchtwegen zu schaffen. Natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte werden in der DIN EN 12101-2 geregelt.
Ein PEN-Leiter (Abkürzung für protective earth neutral), früher Nullleiter genannt, ist in der Elektrotechnik ein Leiter, der zugleich die Funktionen des Schutzleiters (PE) und des Neutralleiters (N) erfüllt. Ein Leiter mit solcher Doppelfunktion ist nur in einem TN-System möglich.
Die Nutzlast bezeichnet im Bauwesen eine veränderliche oder bewegliche Einwirkung auf ein Bauteil, zum Beispiel infolge Personen, Einrichtungsgegenständen, Lagerstoffen, Maschinen oder Fahrzeugen. Die Intensität der Nutzlast hat einen stochastischen Charakter.