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Panikstangen ermöglichen die Betätigung der Türöffnung über die gesamte Türbreite. Sie bieten sich dort an, wo im Panikfall mit einer großen Anzahl von flüchtenden Personen gerechnet werden muss.
Panikverschlüsse werden in Fluchtwegen benutzt. Von außen her können sie nur durch den passenden Schlüssel geöffnet werden, von innen ist auch eine schlüssellose Öffnung möglich. Ein Panikverschluss muss bauaufsichtlichen Vorschriften entsprechen.
Verbundsicherheitsglas (VSG), das Schlag-, Beschuss- und Sprengauswirkungen standhalten kann und daher für den Objekt- und Personenschutz eingesetzt wird.
Parallele Ausarbeitung eines Details in zwei Zeichnungen.
Als Parapet bezeichnet man im zivilen Bauwesen das Wandstück zwischen Fußboden und Fensterunterkante.
Passivierung bezeichnet die natürliche oder künstliche Entstehung einer nichtmetallischen Schutzschicht auf einem metallischen Werkstoff, welche die Korrosion des Grundwerkstoffes verhindert oder stark verlangsamt. Ein Beispiel ist rostfreier Stahl: Das enthaltene Chrom bildet eine Chromoxidschicht, wodurch weitere Oxidation verhindert wird.
Eine Patina ist eine durch natürliche oder künstliche Alterung entstandene Oberflächenbeschaffenheit.
Ein Pauschalpreis ist eine für die Ausführung einer bestimmten Bauleistung oder eines anderen Werkes vereinbarte Vergütung, die ohne Nachweis der exakten Mengen der ausgeführten Teilleistungen zu zahlen ist. Ein Pauschalpreis kann für ein gesamtes Bauwerk vereinbart werden, aber auch nur für eine im Vertrag festgelegte Gruppe von Teilleistungen.
Produktdatenmanagement (PDM) für CAD-Systeme ist ein System, das Daten und Dokumente verwaltet, sichert und in nachgelagerten Phasen des Produktlebenszyklus bereitstellt. Um eine standort- und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit der seele Gruppe zu gewährleisten, wird im CAD/CAM-Bereich ein PDM-System eingesetzt.
Ein Pendelschlagversuch ist ein Versuchsaufbau, der zur Untersuchung der Widerstandsfähigkeit von Verbundsicherheitsglas und Absturz sichernden Verglasungen dient. Pendelschlagversuche werden gemäß EN mit einem weichen Stoßkörper durchgeführt.
Eine Pendeltür ist eine Tür, die sowohl nach innen als auch nach außen geöffnet werden kann.
Auch Perforierung; Durchlochung von Hohlkörpern oder flachen Gegenständen. Die Art und Weise einer Perforation orientiert sich entweder an technischen Erfordernissen oder gestalterischen Wünschen.
Perlit ist ein lamellar angeordneter Gefügebestandteil des Stahls.
Permeation nennt man den Vorgang, bei dem ein Stoff einen Festkörper durchdringt bzw. durchwandert.
Anlagen zur Sicherung von Personen gegen Absturz, z. B. auf Leitern oder Dachflächen. Sie können als horizontale oder vertikale Laufsicherungen oder auch als Einzelanschlagpunkte ausgebildet sein. Hierbei trägt die zu sichernde Person einen Sicherungsgurt, der über ein spezielles Sicherungsseil in der Laufsicherung eingehakt wird.
Die Perspektive ist die Darstellung dreidimensionaler Objekte auf einer zweidimensionalen Fläche, sodass ein räumlicher Eindruck entsteht.
Petinetglas ist ein Glas aus netzartigen Glasfäden. Ein weiterer Begriff für Petinetglas ist auch Spitzenglas.
Ein Pfeiler ist in der Architektur eine senkrechte Stütze, die auch eine Funktion als Raumabschluss besitzen kann.
Ein Pfosten ist ein vertikales Bauteil. Als Bestandteil einer Pfosten-Riegel-Fassade gliedert es die Fassade in vertikale Bänder. Die Pfosten übernehmen hierbei als Glasauflager den Abtrag der Windlasten, die auf die Verglasung wirken.
Glasfassade, bei der die Glasscheiben linear zwischen vertikalen Pfosten und horizontalen Riegeln befestigt sind. Mit Pfosten-Riegel-Konstruktionen lassen sich filigrane Glasfassaden herstellen. Als tragende Materialien wird Stahl, Alu oder Holz verwendet.
Bei der physikalischen Entfärbung kommen die Komplementärfarben zum Einsatz. Diese ergänzen sich mit den vorhandenen Farben zu Weiß. Ein gravierender Nachteil dieser Methode ist allerdings, dass durch mehrere färbende Oxide die Absorption des Lichts zunimmt und das Glas dunkler erscheint. Eine andere Methode stellt die chemische Entfärbung dar.
Der Piab LKVE Überlastschutz ist ein elektronischer Seilkraftgeber, der am feststehenden Seil montiert werden kann. Der PIAB LKVE ist für Überlastsicherung, Schlaffseilsicherung, Lastanzeige und Summenausdruck von mehreren Hubvorgängen vorgesehen.
Der Piab RTM 20 D Seilkraftmesser ist ein auf einem Mikroprozessor aufgebauter Seilkraftmesser zur genauen Bestimmung von Kräften in belasteten Seilen, wie Abspannseile, Fahrdrähte und Tragseile. Der RTM 20 D wird direkt auf dem Seil angebracht und die Zugkraft sofort im Display angezeigt.
Dieses Verfahren wird seit 1928 zum Ziehen von Glas angewendet. Es ist eine Kombination aus dem Verfahren von Fourcault und Colburn und soll die Vorteile beider Verfahren verbinden. Mit dem Pittsburgh-Verfahren, das von der Plate Glass Company erfunden wurde, konnte eine erhebliche Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit erzielt werden.
Darunter versteht man das Vorlegen von Konstruktionszeichnungen beim Auftraggeber und Architekten. Diese sichten die Zeichnungen und vermerkten evtl. Kommentare/Korrekturen, danach wird ein Status für die Zeichnung vergeben, der die weitere Vorgehensweise vorgibt.
Bezeichnet die absolute Parallelität zweier Ebenen. Floatglasscheiben besitzen diese Planparallelität. Früher wurde Planparallelität bei Glas durch aufwendiges Schleifen erreicht.
Verfahren mit einem Plasmastrahl als Wärmequelle, das für Verbindungsarbeiten der Präzisions- und Mikroschweißtechnik (0,1–0,5 mm Blech), aber auch zunehmend für dickere Bleche und Rohre aus legierten Stählen und hoch schmelzenden NE-Metallen angewandt wird.
Auch Thermoplaste genannt. Plastomere sind schmelzbare, hochpolymere Werkstoffe, die beim Erwärmen in einen plastischen Zustand übergehen, in dem sie leicht verformt werden können. Diese Verformung bleibt beim Erkalten bestehen. Der Vorgang ist wiederholbar. Plastomere sind meist zähelastisch.
Sonderform des Flachdaches, bei dem die Dachneigung null ist.
Ein Pleuel (alternativ: Schubstange, Treibstange) ist bei einem Kurbeltrieb die Verbindung zwischen der Kurbelwelle oder dem Kurbelzapfen und dem sich in gerader Linie bewegenden Teil, wie dem Kolben.
Polymethylmethacrylat (Plexiglas, Acrylglas) ist ein synthetischer, glasähnlicher thermoplastischer Kunststoff.
Gerät zur Bestimmung der Oberflächenspannung von Glas. Nach der Bestimmung der Zinnbadseite wird die Messstelle mit einer Indikatorflüssigkeit benetzt. Das mittels Laserstrahl funktionierende Gerät lässt die genaue optische Spannungsmessung der Oberflächendruckspannung zu.
Poliert (KPO) ist die Bezeichnung für eine geschliffene gerade Kante, die eine durch Polieren verfeinerte glänzende Oberfläche aufweist. Die Strukturen der Schleifspuren sind zulässig, dürfen jedoch nicht matt sein.
Polyalkylenterephthalat ist ein Kunststoff, dessen Härte und Verschleißfestigkeit dem Polyoxymethylen vergleichbar, jedoch nur unter 70 °C einsetzbar ist. Verwendung für Lager in der Feinwerktechnik und für Führungs- und Gleitbuchsen; für Unterwasseranlagen.
Bauelement, das zur Befestigung einer Schraube oder eines Gegenstandes an gemauerten oder betonierten Decken und Wänden verwendet wird. Die häufigste Form ist der Dübel aus dem thermoplastischen Kunststoff Polyamid.
Polyethylen ist ein thermoplastischer Kunststoff. Er ist beständig gegen Wasser, tiefe Temperaturen und abrasive Beanspruchung. Für geringe Dauer-, jedoch hohe Stoßbelastung geeignet.
Polyimid ist ein Hochtemperaturwerkstoff mit großer Härte und geringem Verschleiß. Polyimid hat einen hohen Reibwert im Trockenlauf bei Temperaturen unter 70 °C.
Polyisobutylen (PIB) ist ein thermoplastischer Dichtstoff, der bei Isoliergläsern als erste Dichtstufe zwischen Randverbund und Glas verwendet wird.
Polykarbonate sind transparente und farblose Kunststoffe von hoher Schlagzähigkeit und Steifigkeit. Im Baubereich werden Polykarbonate als Alternative zu Glas eingesetzt.
Polymethylmethacrylat ist ein synthetischer, glasähnlicher thermoplastischer Kunststoff, der umgangssprachlich als Acrylglas bekannt ist.
Polyoxymethylen ist ein hochmolekularer thermoplastischer Kunststoff. Er ist härter, druckbelastbarer, jedoch stoßempfindlicher als Polyamid. Geeignet für Trockenlauf oder bei Schmierstoffmangel; Verwendung für Lager in der Feinwerktechnik.
Polystyrol ist ein transparenter, amorpher oder teilkristalliner Thermoplast. Amorphes Polystyrol ist ein weitverbreiteter Kunststoff, er wird entweder als thermoplastisch verarbeitbarer Werkstoff oder als Schaumstoff (expandiertes Polystyrol) eingesetzt.
Anorganische Polysulfide sind Salze der Polyschwefelwasserstoffe. Aus Polysulfiden werden Dichtstoffe für den Baubereich und die Isolierglasfertigung hergestellt. Im Glasbau wird häufig der Randverbund (Sekundärdichtung) mit Polysulfiden abgedichtet. Der bekannteste Handelsname für Polysulfid ist Thiokol. Thiokol ist nicht UV-beständig, deshalb muss der Randverbund vor Licht geschützt werden.
Polysulfidpolymer ist ein dauerelastischer Dichtstoff, der bei Isoliergläsern als zweite Dichtstufe zur Ausfüllung des äußeren Randverbundes verwendet wird.
Polytetrafluorethylen (PTFE) ist ein teilkristallines Polymer aus Fluor und Kohlenstoff. Es ist unempfindlich gegen Verschmutzung, die Einwirkung von Sauerstoff, Ozon und UV-Strahlung und als nicht brennbar (A2) klassifiziert.
Polyvinylbutyral (PVB) ist ein Kunststoff, der vor allem als Schmelzklebstoff in Form von Zwischenfolien für Verbundglas verwendet wird. Die üblichen Nenndicken der Folie sind 0,38 mm (einfach), 0,76 mm (zweifach), 1,14 mm, 1,52 mm und 2,28 mm.
Polyvinylchlorid (PVC) ist ein amorpher thermoplastischer Kunststoff. Er ist hart und spröde, wird durch Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren weich, formbar und eignet sich dann für technische Anwendungen. Bekannt ist PVC durch seine Verwendung in Fußbodenbelägen, für farbige Kabelumhüllungen und auch Schalplatten.
Porenbeton ist ein verhältnismäßig leichter hochporöser, mineralischer Baustoff auf der Grundlage von Kalk-, Kalkzement- oder Zementmörtel, der durch Blähen porös und grundsätzlich einer Dampfhärtung unterzogen wird.
Prüfzeugnisse für Materialien oder für die Ausführung von Bauteilen sind dann zu erwirken, wenn diese im Leistungsbeschrieb verlangt werden oder Einzelzulassungen erforderlich sind. Aufgrund der Vielzahl an innovativen Konstruktionen gehört dies für seele zur täglichen Praxis.
Übersichtstabelle des Einkaufs mit Angebotssummen und -besonderheiten der verschiedenen Anbieter für eine ausgeschriebene Leistung.
Zur Umformtechnik zählendes Formgebungsverfahren. Man unterscheidet Blech- und Massivumformung. Das Massivumformen geht von zylindrischen Rohlingen aus, die entweder warm (Formpressen und Strangpressen) oder kalt (Kaltstauchen, Fließpressen) verarbeitet werden.
Glaserzeugnis, das durch einen glatten Stempel in eine in der Regel gemusterte Pressform hineingedrückt wird. Alternativ kann auch Pressluft verwendet werden. Beispiel für Pressglas sind Glassteine.
Die außen angebrachten Pressleisten pressen das Verglasungselement gegen die tragende Unterkonstruktion. Verglasungssysteme dieser Art erlauben Ansichtsbreiten von weniger als 50 Millimeter. Als Material werden vor allem Aluminiumstrangpressprofile, aber auch Kunststoff oder Stahlprofile verwendet. Die Unterkonstruktion ist meist eine Pfosten-Riegel-Fassade.
Bei einer Doppelfassade wird die wärmedämmende Fassade, in der Regel die innen liegende, auch Primärfassade genannt. Sie ist die ursprüngliche, erste Fassade, vor die eine zweite Fassade (zweite Haut) gesetzt wird.
Hauptstruktur eines Bauwerkes oder Bauteils. Mithilfe des Primärtragwerkes werden die auftretenden Lasten sicher in die Fundamente geleitet. Meist übernimmt das Primärtragwerk auch die aussteifende Wirkung des Gebäudes oder Bauteils. Im konstruktiven Glasbau wird dem Baustoff Glas die Funktion als Primärtragwerk zugeordnet.
Ein Primer ist ein Haftvermittler zwischen Stahl und einem Beschichtungswerkstoff, der auf Stahl schlecht oder gar nicht haftet. Primer sind ausgezeichnete Schutzanstriche gegen Korrosion.
Ein Glas, das auf Knopfdruck durchsichtig oder undurchsichtig gemacht werden kann. Es garantiert somit auf Wunsch und wann immer Sie wollen Privatsphäre, lässt Ihnen aber auch die Möglichkeit des Durchblicks wie durch ein normales Fenster.
Pro/Engineer ist eine parametrische 3-D-CAD-Software, auch bekannt unter dem Namen Pro/E. Sämtliche Objekte werden dreidimensional aufgebaut und daraus Zeichnungen abgeleitet und/oder mehrere Objekte zu Baugruppen zusammengestellt. Innerhalb der seele Gruppe wird Pro/Engineer zur Bearbeitung geometrisch komplexer Projekte eingesetzt.
Spezielle Form des Gussglases in Form von U-Profilen. Wird nach dem kontinuierlichen Walzverfahren mit Ornamentierung mit oder ohne Drahteinlage hergestellt. Durch die statisch günstige Form können große Spannweiten erzielt werden.
Gussglas mit U-Profil (breiter Steg, schmale Flansche). Ornamentierte Oberfläche. Auch mit Drahteinlage.
Geformter Stahl (gewalzt, gezogen, gepresst) mit einem über die ganze Länge gleichbleibenden Querschnitt (Stabstahl, Spezialprofile, Formstahl).
Walzwerk zur Herstellung von Form- und Stabstahl. Das Gerüst eines Profilwalzwerks enthält zwei oder drei Walzen, in deren Ballen Ausnehmungen (Kaliber) zur Profilgestaltung eingeschnitten sind.
Eine Proformarechnung ist ein Beleg, der den Empfänger nicht zur Zahlung auffordert. Sie wird z. B. ausgestellt, um den Wert einer Warensendung darzulegen, und dient dann steuerlichen Zwecken. Dies ermöglicht bei Auslandsgeschäften, Ware kostenlos an den Empfänger zu liefern, die Zollerhebung bleibt dabei unberührt.
Erstmuster einer Serienfertigung, z. B. eines Fassadenelementes, das aus originalen Bauteilen erstellt wird.
Dach mit nur einer geneigten Dachfläche, deren untere Kante die Dachtraufe bildet und die obere den Dachfirst.
Das Pulverbeschichten ist ein Beschichtungsverfahren, bei dem ein elektrisch leitfähiger Werkstoff mit Pulverlack beschichtet wird. Typische Untergründe für die Pulverlackierung sind Stahl, verzinkter Stahl und Aluminium. Verwendung als Schutz bzw. für die Optik (Farbe je nach Wunsch bzw. RAL-Karte).
Industriell gefertigtes Pulver – z. B. auf Basis von Zement –, das mit einer bestimmten Menge Wasser angemischt wird. Die Aushärtung erfolgt hydraulisch, weshalb Pulverkleber dauerhaft wasserresistent sind. Durch Kunststoffzusätze können die Eigenschaften zusätzlich verbessert werden.
Durch den Verzicht auf Rahmenkonstruktionen entsteht bei punktgehaltenen Fassaden eine konkurrenzlos hohe Transparenz. Punktgehaltene Glasfassaden benötigen eine Zustimmung im Einzelfall, da sie nicht zu den geregelten Bauprodukten gehören.
Glashalter, die zur punktgehaltenen Befestigung von Glasscheiben verwendet werden.
Elektrisches Widerstandsschweißen zum punktweisen Verbinden von Werkstücken, wie z. B. Stahlkonstruktionsteilen, Drähten für Betonstahlmatten usw.
Hochdruckfestes PUR-Recyclat (Polyurethan-Hartschaum) mit einer Wärmeleitfähigkeit von Lambda 0,07 W/mK. Verwendung findet es zum Beispiel in Paneelen oder bei hoch wärmegedämmten Fensterrahmen.
Dachform aus vier gegeneinander geneigten gleichen Dachflächen über einem quadratischen Gebäudequerschnitt.