Es wurden 28 Begriffe in Z gefunden.
Bei Blechen, die in Dickenrichtung beansprucht werden, sind Stahlprodukte mit verbesserten Verformungseigenschaften nach DIN 10164 einzusetzen. Zur Bestimmung der Z-Güte erfolgen Zugprüfungen in Dickenrichtung an speziell gefertigten Proben. Güteklassen: Z15, Z25, Z35.
Die durch Verformung oder eine andere Art der Energieumwandlung bis zum Bruch gespeicherte Arbeit.
Zellkautschuk ist ein geschlossenzelliges schaumförmiges Elastomer, das unter anderem zum Abdichten, Weichlagern, Dämmen, Isolieren, Entklappern und Entdröhnen verwendet wird.
Dachform aus mindestens drei gegeneinander geneigten Dachflächen, die in eine Spitze zusammenlaufen. Beispiele für Zeltdächer sind Dächer auf Türmen.
Zement ist ein hydraulisches Bindemittel für die Baustoffe Mörtel und Beton.
Zementit ist eine Verbindung von Eisen und Kohlenstoff der Zusammensetzung Fe3C (ein Eisencarbid) und tritt als metastabile Phase in Stahl und weißem Gusseisen auf.
Prüfung auf innere oder äußere Unregelmäßigkeiten oder zur Abschätzung mechanischer oder metallurgischer Merkmale durch mechanische Einflüsse, die sich im Allgemeinen durch die Zerstörung des Werkstoffs ergeben.
Ziehmittel sind Fette, Öle, Seifen und Überzüge, mit denen die Oberflächenbeschaffenheit des Werkstücks verbessert und Verschleißerscheinungen am Werkzeug vermindert werden.
Oberflächenausbildung, die bei der Erstarrung von Zinküberzügen entsteht.
Nicht elektrolytisch aufgebrachte Beschichtung als Korrosionsschutz, sie besteht aus einer Mischung von Zink- und Aluminiumlamellen.
Korrosionsschutzbeschichtung für den Schüttgutbereich (Verbindungsmittel, Kleinteile), die im Tauch- bzw. Schleuderverfahren aufgebracht wird. Die Grundschicht besteht aus Zink- und Aluminiumlamellen. Durch das Zink wird ein kathodischer Korrosionsschutz erreicht. Als Deckschicht können zudem integrierte Schmiermittel aufgebracht werden.
Elektrolytisch-verzinktes Feinblech.
Bei der Herstellung von Floatglas schwimmt das Glas auf einer Seite auf flüssigem Zinn. Dabei diffundieren Zinnionen in die Glasoberfläche und können durch Schwarzlicht sichtbar gemacht werden.
Bestimmt die Seite des Floatglases, die beim Floatverfahren dem Zinnbad zugewandt war. Bestimmung erfolgt mittels spezieller UV-Lampe. Die Oberfläche des Glases erscheint beim Anstrahlen milchig. Experimentelle Untersuchungen zeigten schlechter Festigkeitswerte bei strukturellen Verklebungen auf der Zinnbadseite.
Bezeichnung für die Floatglasseite, die mit dem Zinnbad in Berührung kommt. Diese zeichnet sich durch verringerte mechanische Festigkeit, aber erhöhte chemische Resistenz aus. Erkennbar durch leichtes Fluoreszieren unter UV-Licht.
Ein Zugband wird meist bei Bogentragwerken angewendet, wenn die Auflager die enorm hohen Schubkräfte nicht aufnehmen können oder sollen. Durch das Zugband werden die beiden äußeren Bogenauflager auf Zug verbunden.
Werkstoffkennwert, der kennzeichnet, welche Kraft je Flächeneinheit bis zum Versagen aufgenommen werden kann. Einheit: N/mm². Die Bestimmung erfolgt mit genormten Versuchen an standardisierten Prüfkörpern.
Begriff in der Baustatik. Spannung in einem Bauteil durch Zugkräfte. Je nach Ort entstehen im Stahlbeton Zug- oder Druckspannungen. Zugspannungen entstehen bevorzugt in Feldmitte unten und am Deckenauflager oben.
Zugstäbe sind, wie der Name schon sagt, Stäbe, die Zugnormalkräfte aufnehmen, beispielsweise die Diagonalen von Fachwerken oder Verbänden. Wenn sichergestellt ist, dass das entsprechende Bauteil nur Zugkräfte aufnehmen muss, kann ein schlankes Profil mit geringer Biegesteifigkeit gewählt und dadurch eine filigrane Optik erzeugt werden.
Der Zugversuch ist ein genormtes Standardverfahren der Werkstoffprüfung zum Messen der Zugfestigkeit und weiterer Werkstoffkennwerte. Das Ergebnis des Zugversuchs ist das Nennspannungs-/Totaldehnungsdiagramm.
Eine Zulassung im Einzelfall (ZIE) wird benötigt, wenn ein Bauteil (z. B. ein Glasgeländer) keine Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung hat. Hierfür sind in der Regel Tests durchzuführen, die von einer unabhängigen Stelle überwacht werden.
Abbrand oder Oxidschicht, die sich beim Glühen, Walzen oder Schmieden von Stahl auf seiner Oberfläche bildet. Eine Zunderdecke besteht aus mehreren Oxidationsschichten, die sich chemisch unterscheiden (Walzhaut).
Bei der Zwangsbelüftung übernehmen motorbetriebene Lüfter mit Thermoschaltungen die Abfuhr der Überschusswärme. Sie saugen im Firstbereich die Warmluft an und blasen sie aus. Im Fußbereich strömt kältere Luft nach. Schutzgitter halten Insekten ab.
Effektive und dauerhafte Dichtung von Isoliergläsern durch eine Versiegelung mit Polyisobutylen und eine zweite Versiegelung mit Polysulfid, Polyurethan oder Silikon.
Fassade mit innerer und äußerer Hülle. Der Zwischenraum dient dem Witterungs- und Sonnenschutz, der Belüftung, der Wartung und auch als Fluchtweg. Manchmal auch als Konvektionsfassade bezeichnet.
Eine Zweite-Haut-Fassade ist eine nach außen offene zweischalige Fassade. Der Sonnenschutz im Zwischenraum ist durch die äußere Fassade geschützt. Über raumseitig zu öffnende Fensterflügel können die Räume belüftet werden, womit eine natürliche Belüftung möglich ist.
Bei laminiertem Glas das Material, mit dem die Scheiben fest miteinander verbunden werden. Bei Verbundsicherheitsglas handelt es sich um PVB, bei Verbundglas um Gießharz.
Als Zytoplasma (Cytoplasma) wird eine Grundstruktur bezeichnet, die eine biologische Zelle ausfüllt.